
the body archive Nach „The Encyclopedia of Tragic Attitudes, part I“ (2002) geht es Lindy Annis im zweiten Teil the feminine figures ausschließlich um weibliche Figuren. Gemeinsam mit der Tänzerin Joséphine Evrard erforscht sie ikonografische Körpergesten aus der Antike und wie diese mitsamt ihrem existenziellen Pathos bis heute nachleben. Das Stück betrachtet die Figur der Frau, ihre Verbildlichung und Rezeption, durch die Jahrhunderte. House of Memories erkundet die Erinnerungsspeicher der Sophiensaele. Die Organe der Säle, die Adern der Flure und Treppen, das Skelett der Konstruktion, die Haut der Tapeten: ein architektonischer Körper, der von einem bewegten Leben zeugt. Lindy Annis, Antonia Baehr und Frieder Butzmann führen das Publikum durch das Haus, in dem Rosa Luxemburg zur Arbeiterbewegung sprach, Zwangsarbeiter schufteten und das Maxim-Gorki-Theater der DDR Kulissen baute, bevor es 1996 zur Spielstätte für freies Theater wurde. 1. konzept / regie / performance lindy annis tanz joséphine evrard dramaturgie antonia baehr musikkomposition nicolas bussmann bühnenbild / kostüm katja wetzel 2. konzept/regie/performance lindy annis performance antonia baehr, frieder butzmann hospitanz lisa schwalb produktionsleitung barbara greiner/katja timmerberg eine produktion von lindy annis in zusammenarbeit mit sophiensæle. gefördert aus mitteln des regierenden bürgermeisters von berlin – senatskanzlei – kulturelle angelegenheiten und des fonds darstellende künste. unterstützt durch die fabrik potsdam im rahmen von tanzplan potsdam: artists-in-residence. aufführungen 1.teil: the feminine figures mai 12 13 16 17 18 20 uhr 2.teil: House of Memories mai 14 15 18 / 19:30 / 21 uhr ort erdgeschoss karten einzelveranstaltung 8 / 13 euro kartenkauf und reservierung: www.sophiensaele.com/kartenreservierung.php
doppelveranstaltung 12 / 18 euro